Geschrieben von: Oli Mittwoch, den 18. März 2009 um 21:19 Uhr
Die lachhafte Aktion von Kaufhof. Die Bluttat in Winnenden als Vorwand.Anscheinend war es nun perfekt für Kaufhof den Grund Winnenden auszunutzen um das sonst eigene verhaste Geschäft mit PC & Videospielen auszudünnen. Viele Gamer werden sicherlich noch nie in einem Kaufhof ein Spiel, geschweige den ein 18er Titel gekauft haben. Dennoch beweißt die Geschäftsführung von Kaufhof wie verkehrt man doch an die Geschehnisse heran gehen kann und vor allem auch noch auf den nun häufig angesprochenen Aktionismus, einiger weniger Politiker aufspringt.
Dann wird auch noch von einem Zeichen gesprochen, welches man damit setzt um sozial- sowie gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen. Nicht das man dies je getan hätte.
Es drängt sich natürlich auch die Frage auf, was mit 18er Filmen passiert!? Wahrscheinlich erst einmal nichts, denn davon wird ja nicht geredet. Leider auch nicht darüber das die Probleme sicherlich nicht daher rühren, sondern gerade in unserer Gesellschaft und ihren sozialen Abgründen zu finden sind, als in Spielen. Kaufhof hat sich mit dieser Aktion sicherlich ein Eigentor geschossen und wird weder mehr noch weniger Besucher haben. Wobei Letzteres jetzt auf jeden Fall noch wünschenswert wäre. 
Auch Kaufhof wird es sicherlich erst dann kapieren, wenn alle Spiele verboten wurden und es trotzdem zu Bluttaten kommt. Spätestens dann sollte man aufwachen!