Geschrieben von: Oli Donnerstag, den 01. April 2010 um 10:25 Uhr
Mittlerweile schlägt Ubisoft in ihrem DRM-Buch schon das dritte Kapitel auf. Diesmal "Wie gängele ich Siedler-Spieler!?".
Ubisoft möchte es einfach nicht einsehen. Derzeit halt sie wie ein sturres Kind daran fest ihre Kunden massenweise zu verärgern. Auch bei den in der vergangenen Woche erschienenen Sielder 7 ist die Sache mit dem Kopierschutzsystem nicht besser geworden. Spieler berichten wie schon im Falle des neuen Silent Hunter und Assassins Creed 2 von Verbindungsabbrüchen zum DRM-Server. Dies hat bei Ubisofts aktuellen Spielen zur Folge, dass kein Spieler mehr weiterspielen kann. Wer keine Verbindung zum Internet hat, kann auch solche Einzelspieler-Spiele in Zukunft nicht in Ruhe spielen.
Ein echtes Armutszeugnis ist es derweilen nun wirklich, weil es Ubisoft einfach nicht in den Griff bekommt. Vor allem hat man es in den ersten Einsatztagen doch wirklich auf böswillige Cracker geschoben, die den Server mit Anfragen bombadiert habn sollen. Unterdessen gibt es für Sielder-7-Spieler in Australien noch größere Probleme als in den hiesigen Gefielden. Dort kam man nach dem Release noch nicht wirklich in den Genuss des neuen Teils.
Leider muss man auch sagen, dass es wohl viele Kunden gibt, die es trotzdem kaufen. Darunter wird es aber auch viele verdutzte Gesichter geben, die erstmalig einen solchen Quatsch erleben dürfen und die ganz unbeholfen und ahnungslos an der Kasse eines dieser Games von Ubisoft gekauft haben.
Wer kann, und das sollten schon alle sein, machen einen großen Bogen um Spiele von Ubisoft. Eventell ändert sich etwas an Ubisofts Politik. Das Geld sind die Games derzeit nicht wert. Aber (!) diese Games wird es später noch geben, um sie zu spielen, dass sollte man nie vergessen - dann vielleicht auch wieder auf normalen Wege und wahrscheinlich preiswerter. 
Und wer es nun gekauft hat und wirklich verärgert ist, sollte in den Laden gehen und versuchen sein Geld zurück zu bekommen. Bei vielen ist dies möglich, und wenn es nur auf einen Gutschein im Wert des Spiels hinausläuft. Ist ja auch gut, dann holt man sich beispielsweise einfach ein anderes Spiel.